«Während mein Körper gebrechlicher wird, verjüngt sich meine Seele.»
Shownotes
Unser Zufallssatz: «Während mein Körper gebrechlicher wird, verjüngt sich meine Seele.»
Quintessenz der Diskussion von Jeannette Häsler Daffré
Wer kennt es nicht: Der Körper altert, wird runzliger und gebrechlicher – und wir greifen zur Medizin, um dem entgegenzuwirken. Doch für unsere Seele sind wir selbst verantwortlich. Wir können sie pflegen und jung halten, indem wir uns die Begeisterungsfähigkeit bewahren, offen und neugierig bleiben, mit kindlicher Freude auf die Welt zugehen und uns auch den einen oder anderen Schabernack erlauben.
Umgekehrt kann es jedoch passieren, dass wir äusserlich jung bleiben, während die Seele verkümmert – siehe Dorian Gray.
Oder wir erinnern uns an den seltsamen Fall des Benjamin Button, in dem Brad Pitt in David Finchers Filmadaption immer jünger statt älter wird.
Damit stellt sich die Frage: Was tut unserer Seele gut, besonders in Zeiten düsterer Nachrichten und globaler Krisen? Vielleicht gönnen wir uns den Luxus, täglich eine gute Tat zu vollbringen – oft bereichert sie uns selbst mehr als denjenigen, dem wir helfen. Oder wir schaffen uns bewusste Rückzugsorte, in denen wir Kraft schöpfen und unsere Psyche stärken. P.S.: Was ist eigentlich genau der Unterschied zwischen Psyche und Seele?
Ein passendes Buch zum Thema ist «Altern» von Elke Heidenreich. Sie weigert sich, in grauer Kleidung herumzulaufen, und zitiert Astrid Lindgren: «Es gibt kein Verbot für alte Weiber, auf Bäume zu klettern.» Im Gegensatz dazu meinte Franz Kafka: «Alte Herren, die nackt über Heuhaufen springen, gefallen mir nicht.»
So oder so halten wir es am besten mit Voltaire: «Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein.»
Grafik: Lakritza aka Judith Niederberger, mithilfe von Mdjourney
Mitwirkende: Jeannette Häsler Daffré, Lakritza (aka Judith Niederberger), Q (aka Julia Burgsteller), Emanuel Zifreund und Werner Niederberger
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